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FireDos Insight: Melanie vom Vertriebsinnendienst in Wölfersheim

Hallo Melanie, schön, dass du hier bist und uns heute besondere Einblicke zu deiner Person und zu deiner Arbeit im Vertriebsinnendienst bei FireDos gewährst. Liebe Melanie, könntest du dich bitte vorstellen? 

Ja, gerne: Mein Name ist Melanie, ich bin Mitte 30 und wohne hier in der Nähe von Wölfersheim, also in der Wetterau, Hessen. Seit Mitte 2023 unterstütze ich den Vertriebsinnendienst bei FireDos als Mitarbeiterin, und freue mich darauf, hier weiter durchzustarten.

Interview Melanie Vertriebsinnendienst FireDos

Melanie vom Vertriebsinnendienst beim Interview

Karriereweg mit ungewöhnlichen Stationen

Könntest du deinen beruflichen Werdegang kurz skizzieren? 

Nach dem Schulabschluss absolvierte ich erst einmal eine Ausbildung zum Kirchenmaler und war zunächst eine Weile in dem Berufsfeld tätig.

Vom ‚Michelangelo‘

Wer hier jetzt an Michelangelo und an Malen in der Sixtinischen Kapelle denkt: Ja, das kann ein Teil des Berufsbildes sein - aber das ist sicher nicht der Alltag. Der Beruf an sich umfasst die ganzheitliche Restaurierung von Kulturdenkmälern. Darunter fallen neben kleineren Objekten, wie Skulpturen und Gemälden, auch ganze Kirchen und Fachwerkhäuser. Hier muss zuallererst die Tragfähigkeit des Gebäudes sichergestellt werden. Eine neue Baustelle startet in der Regel also – ganz unglamourös - erstmal mit Unmengen an Schutt und Staub. Ziel einer Restaurierung ist, das ursprüngliche Erscheinungsbild am besten mit alt überlieferten Arbeitstechniken und Farbrezepten wiederherzustellen, also nicht: was cooles Neues zu erschaffen. Dafür ist jede Menge Geduld, ein gutes Auge fürs Detail und handwerkliches Geschick gefragt.

…zum Klettverschluss…

Mein Forschergeist hat mich anschließend weitergetrieben zum Bionik-Studium - Ein wahnsinnig toller Studiengang, den ich nur empfehlen kann.

Ähm, Melanie, jetzt musst du aber bitte noch kurz erklären, was Bionik ist.

Klar: Bionik verbindet Biologie und Technik. Die Idee dahinter ist: aktuelle, technische Fragenstellungen anzugehen, indem man sich von Lösungen aus der Natur inspirieren lässt. Das können wirklich konkrete Entwicklungen sein wie zum Beispiel Klettverschlüsse oder auch Farbe mit Lotus-Effekt, aber auch bestimmte Vorgehensweisen und Algorithmen. Die Computer Aided Optimization-Methode (CAO-Methode) zur Optimierung technischer Bauteile ist hier ein gutes Beispiel. 

Und wie ging es dann nach Abschluss des Studiums bei dir weiter?

Nach dem Studium habe ich die Chance genutzt und bin ins Ausland. Ich war ein bisschen länger als ein Jahr mit einem Work & Holiday-, und einem Touristen-Visum in Chile.

…in die Wüste…

Viel Zeit habe ich hier im Norden, in der Region um die Atacama Wüste, und auf der Insel Chiloé verbracht. Dabei habe ich Spanisch gelernt – na ja, grammatikalisch nicht immer 100%ig korrekt, aber die Leute verstehen mich. Daneben spreche ich sehr gut Englisch, und das, was das Schul-Französisch noch hergibt. 

…und zur Löschtechnik bei FireDos

In Deutschland zurück ging es auf Jobsuche. Ein Plakat am Bahnhof hat mich auf FireDos aufmerksam gemacht: Es hat mich sofort angesprochen, weil es hier um ‚etwas Sinnvolles‘ ging. Nämlich um das Thema Schutz & Sicherheit.  

Kanntest du FireDos schon davor?

Nein, ich habe davor noch nie etwas von FireDos gehört. Ich fand den Internetauftritt dann echt ansprechend (Vielen Dank, Anmerkung vom Marketing) und die Branche an sich spannend, und wollte mehr über das Unternehmen als potenziellen Arbeitgeber wissen und habe daher Kontakt aufgenommen. 

Vom Kirchenmaler über Bionik-Studium zum Verkaufsinnendienst für Löschtechnik: Gibt es Gemeinsamkeiten oder Fähigkeiten, die du bei beiden Stellen benötigst/benötigt hast?

Mir fällt dazu vor allem eines ein: Die Arbeit mit vielen männlichen Ansprechpartnern und Kollegen. Aber auch vor allem projektbezogenes Arbeiten, die Kundenorientierung und das (ab und zu) beim Kunden vor Ort sein. Man muss Organisationsfähigkeit besitzen.

Interview Melanie Verkaufsinnendienst FireDos am Arbeitsplatz

Melanie am Schreibtisch im Kundengespräch.

Interview Melanie Verkaufsinnendienst FireDos am Prüfstand

Stimmen die Werte?  Test eines neu hergestellten Zumischsystems am Prüfstand.

Noch nie hat mir jemand das Gefühl gegeben, als Frau in der Brandschutzbranche fehl am Platz zu sein.

Vertriebsinnendienst bei FireDos: Kundenauftragsbearbeitung und Technische Auftragsklärung

Liebe Melanie, verrate uns, was ein/e Mitarbeiter/in im Vertriebsinnendienst bei FireDos macht.

Der Vertriebsinnendienst bei FireDos umfasst nicht nur administrative Aufgaben wie Kundenauftragsbearbeitung, sondern auch die technische Auftragsklärung, die technisches Know-how erfordert. Hierbei ist es entscheidend, zu verstehen, welche technischen Bedürfnisse und Anforderungen der Kunde und die zu schützende Industrieanalage hat.

  • Technische Auftragsklärung: Detektivarbeit für individuelle Kunden-Lösungen
    Bei Kundenanfragen wie ‚Ich brauche ein Schaumzumischsystem – können Sie mir bitte eines empfehlen?‘ erfolgt die technische Auftragsklärung, die oft detektivische Arbeit beinhaltet. Fragen zur Art der Industrieanlage, Schaummittelwahl und maximalen Volumenstrom sind entscheidend, um einen passenden Schaum-Zumischer zu empfehlen. Manchmal wird vor Ort die Industrieanlage begutachtet, um die Gegebenheiten besser zu verstehen.
  • Ähnlichkeit mit dem Beruf des Kirchenmalers: Erfassen und Analysieren
    Ähnlich wie beim Beruf des Kirchenmalers geht es darum, zuerst die Situation zu erfassen und zu analysieren, um dann dem Kunden die passende Lösung zu präsentieren.
  • Angebotserstellung und Kundenauftragsbearbeitung: Jedes Projekt ist ein Unikat
    Basierend auf der abgeklärten Anfrage wird ein detailliertes Angebot mit allen Spezifikationen erstellt. Nimmt der Kunde das Angebot an oder erfolgt generell eine Bestellung, geht es in die Kundenauftragsbearbeitung, die einen essenziellen Bestandteil darstellt. Jede Bestellung wird sorgfältig überprüft und in eine Artikelnummer umgesetzt, die alle Spezifikationen und Zubehör enthält.
  • Individuelle Fertigung und 4-Augen-Prinzip zur Qualitätssicherung
    Was viele vergessen: Bei der Auswahl der Komponenten und des Zubehörs gibt es im Gesamten betrachtet unglaublich viele Kombinationsmöglichkeiten. Die Geräte werden für nahezu jedes Projekt individuell gefertigt, wobei es zahlreiche Varianten und Variablen gibt. Es besteht reger Kontakt mit Außendienstlern, Konstruktion und Fertigung. Bei FireDos gilt das 4-Augen-Prinzip, um die Qualität unserer Brandschutztechnik zu sichern: Mindestens zwei Mitarbeiter überprüfen jedes Projekt, um sicherzustellen, dass es unseren hohen Standards entspricht.

Melanie, was macht deiner Meinung nach eine/n gute/n Mitarbeiterin im Vertriebsinnendienst aus? 

Ein gewisser technischer Hintergrund ist schon nötig. Egal ob Ausbildung oder Studium: Metallbauer & Industriemechaniker, Wirtschaftsingenieur, Maschinenbauer. Oder aber einfach Technik-Affinität mit der Bereitschaft, zu lernen.

 

Man darf keine Angst vor dem Telefon haben.

 

Dazu ist kommunikative Stärke gefragt: zum einen im Umgang mit dem Kunden, zum anderen natürlich für die interne Zusammenarbeit. Ein gewisses Gespür für Menschen ist wichtig. Darüber hinaus hilft eine gute Organisationsfähigkeit für strukturiertes und zielgerichtetes Arbeiten. 

Gibt es eine typische Kundenfrage?

Eine – wahrscheinlich momentan überall vorherrschende – Kundenfrage ist die Anfrage nach dem Liefertermin: „Geht es nicht irgendwie früher?“ 

Du bist im Vertriebsinnendienst mit technischer Auftragsklärung bisher die einzige Frau bei FireDos. Gibt es hier besondere Herausforderungen?

Nein, das würde ich nicht sagen. Der Fokus liegt vor allem auf technischem Background und Fachkompetenz, unabhängig vom Geschlecht. Weder am Telefon noch per Teams noch persönlich hat mir jemand das Gefühl gegeben, als Frau fehl am Platz zu sein. Die Kollegen und Kunden sind sehr respektvoll, und ich fühle mich voll akzeptiert. Vor allem auf den VdS BrandSchutzTagen (Anmerkung der Redaktion: wichtige Veranstaltung der Brandschutzbranche in Deutschland) durfte ich im Kontakt zu vielen Leuten aus der Branche feststellen:

Die Brandschutzbranche ist eine so unglaublich sympathische Branche.

Nett, aufgeschlossen und alle mit dem gleichen Ziel: Brandschutz - Sicherheit von Eigentum & Leben. Generell finde ich FireDos ist sehr aufgeschlossen gegenüber weiblichen Bewerbenden, egal in welcher Abteilung. Leider stehen nach wie vor bei Frauen technische Berufe nicht so hoch im Kurs. Aber gerade der Vertriebsinnendienst ist sehr abwechslungsreich: Man benötigt sowohl technisches Know-how als auch die Kommunikationsfähigkeit und durch die Kunden ist kein Projekt wie das andere. „Man bleibt im Schwung.“ Außerdem haben wir auch bei unseren Vertriebspartnern ein paar Beispiele von „starken Frauen“, die mit Fachkompetenz und Charme glänzen und unter den männlichen Kollegen sehr respektiert sind. Als Tipp für andere Frauen würde ich einfach sagen: Ladies, bewerbt euch bei uns! Aber den Ratschlag würde ich Menschen jeglichen Geschlechts geben. Die Branche ist einfach offen. 

Melanie bei einer Gruppenarbeit mit Partnern

Gruppenarbeit beim Partnertreffen

Melanie beim Partnermeeting auf dem Ausflugsboot

Schifffahrt auf dem Main als Event beim Partnertreffen

Die Brandschutzbranche ist eine so unglaublich sympathische Branche.

ARbeiten bei FireDos: Eine Sinnstifende Tätigkeit

Gibt es für dich bisher ein besonders schönes Erlebnis bei FireDos? 

Das Partnertreffen mit unseren ganzen Vertriebspartnern aus aller Herren Länder im Herbst 2024! Es war toll, alle mal persönlich kennenzulernen.
Auch mein erster Außeneinsatz beim Kunden zum Kennenlernen der Anlage vor Ort war ein großartiges Erlebnis.  

Was gefällt dir generell bei FireDos? Was macht FireDos einzigartig? 

Ich mag meine Kollegen. Es ist ein angenehmes Arbeitsklima: Wir haben zusammen Spaß beim Arbeiten. Es ist unglaublich viel Know-how & Kompetenz hier. Man kann wirklich jeden fragen. Alle arbeiten gemeinsam an einer Lösung, auch wenn Herausforderungen auftreten.
Es gibt ein hohes Qualitätsbewusstsein, man will die Kunden wirklich mit individuell-passenden Lösungen zufrieden stellen. Außerdem ist man hier auch offen für Verbesserungsvorschläge und man kann was bewegen.

Ich komme gerne zur Arbeit! Ich sage auch oft: „Es ist eine Wohlfühl-Firma.“  

Melanie, stell dir vor, dein Schreibtisch könnte sprechen. Was würde er über dich sagen/was würde er zu dir sagen?

Kennst du das Lied aus den 90ern, mit dem Text ‚up and down, get up and down‘? (Vengaboys: Up & Down, Anmerkung der Redaktion). Mein Schreibtisch würde sagen: Beweg dich mal zwischendurch!

Melanie, hier kommen ein paar Entweder-Oder-Fragen für dich:

Homeoffice 😐 oder Büro 😊

Kaffee 😊 oder Tee 😐

Früharbeiter 😊 oder Nachtschicht 😐

Schokolade 😊 oder Chips 😐

Team 😊 oder Allein 😊 – beides

Business 😐 oder Casual 😊

Geld/Karriere 😊 oder Freizeit 😊 – ausgeglichen wäre prima. 

E-Mail schreiben 😊 oder Anrufen 😊 – beides, je nach Bedarf.

 

Und zum Abschluss des Interviews: Was bedeutet für dich arbeiten bei FireDos?

Arbeit in einer wirklich wichtigen Branche - also eine sinnstiftende Arbeit.

 

Brandschutz & Leben retten ist einfach was, was zählt. 

Danke, Melanie!

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