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Brandrisiko Kerosin

Brandschutz in der Luftfahrt: LÖSCHMONITORE UND ZUMISCHSYSTEME FÜR HANGARS UND HELIPADS

Sowohl in Flugzeughallen als auch auf Hubschrauberlandeplätzen stellt austretendes Kerosin in Verbindung mit heißen Oberflächen, wie zum Beispiel Triebwerke, Bremsen, Hydraulikkomponenten, ein erhebliches Brandrisiko dar. 

Werden Flugzeuge in Hangars zwecks Wartung, Reparatur oder Lagerung geparkt, sind sie in der Regel nicht vollgetankt. Eine gewisse Restmenge an Treibstoff ist jedoch vorhanden. Insbesondere Wartungs- und Reparaturarbeiten sind aufgrund potenzieller Zündquellen mit einem erhöhten Brandrisiko verbunden. Dabei stellen die Größe und Höhe der Hangars besondere Anforderungen an das Brandschutzkonzept. Die Anlagen sind nach den Richtlinien der Brandklasse HH (high hazard) sowie je nach Tor- und Flugzeugtyp gemäß der Design-Standards NFPA 409 und BS 13565-2 zu errichten.

Bei Start und Landung auf Hubschrauberlandeplätzen (auch Helipad, Helideck oder Heliport genannt) besteht neben Unfällen im Allgemeinen die Gefahr, dass Kerosin austritt und sich am Triebwerk oder durch Funkenflug entzündet. Hinzu kommt starker Rotorabwind, der einen Brand zusätzlich anfachen kann. Insbesondere bei Dachlandeplätzen (Helipads) sowie bei Helidecks im Offshorebereich, sind die räumlichen Gegebenheiten begrenzt, was kompakte Brandschutzlösungen erfordert. Helipads sind gemäß des Design-Standards NFPA 418 zu errichten. Für Helidecks gelten internationale Sicherheitsstandards wie CAP 437 und ICAO sowie nationale Regelwerke wie SOLF.

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Zu schützende Güter:

  • Brennbare Flüssigkeiten in Flugzeugen und Hubschraubern, wie z. B. Treibstoff

Anforderungen an die Löschtechnik

Hangars

Ein Schlüsselelement bei der Brandbekämpfung in Hangars ist der Löschschaum. Weit verbreitet ist der Einsatz von Leichtschaumgeneratoren als Element eines Branderkennungssystems. Diese sind auf Deckenhöhe montiert und werden durch ein Schaumzumischsystem gespeist. Im Brandfall muss die Flugzeughalle innerhalb von 3 Minuten mit 1,5 m Abstand zu Türen und Wänden mit Schaum geflutet sein. Die Reinigungskosten im Anschluss, auch im Falle eines Fehlalarms, sind immens. 

Brände können an verschiedenen Stellen im Hangar ausbrechen. Die größte potenzielle Zündquelle befindet sich jedoch unterhalb des Flugzeugflügels, da sich dort auslaufender Treibstoff ansammeln kann. Daher gilt es, die Löschtechnik so zu positionieren, dass der Bereich unterhalb des Flügels besonders geschützt wird. Bei einer Tragflächengröße von mehr als 280 qm ist dies zudem gesetzlich vorgegeben. Im Brandfall wird Löschschaum somit gezielt und nicht flächendeckend eingesetzt, was die Reinigungskosten nach dem Löscheinsatz erheblich reduziert.

Infrarotfrüherkennungssysteme zur schnellen Branderkennung

Mithilfe eines Brandfrüherkennungssystems kann der Brandherd frühzeitig lokalisiert werden. Durch kontinuierliche Wärmeerkennung lässt sich feststellen, ob der Brand erfolgreich gelöscht wurde oder weitere Maßnahmen erforderlich sind.

Ferngesteuerte Löschmonitore zum gezielten Löschen

Ferngesteuerte Löschmonitore, die in das Brandfrüherkennungssystem eingebunden sind, ermöglichen gezieltes Löschen in einem begrenzten Bereich für eine definierte Dauer – nämlich nur so lange, bis keine Brandgefahr mehr besteht. Die kompakten Löschmonitore von FireDos zeichnen sich durch ein innovatives strömungsoptimiertes Oval-Flat-Design aus, wodurch nur ein geringer Druckverlust entsteht und eine maximale Reichweite erzielt wird. Zum Schutz des Bereichs unterhalb des Flugzeugflügels empfiehlt sich eine Kombination aus oszillierenden und ferngesteuerten Löschmonitoren, die auf einer Höhe von 2 bis 4 m an den Wänden oder auf Säulen installiert sind. Optimal sind Löschmonitore mit einem Volumenstrom von 2500 bis 5000 l/min, die mit Schaumrohr und wahlweise einem Deflektor ausgestattet sind, um einen Schaumteppich unterhalb der Triebwerke zu erzeugen. Im Falle eines Löscheinsatzes ist darauf zu achten, dass der Löschmittelstrahl nicht die Triebwerke trifft. Tragflächen, Triebwerke und weitere Flugzeugteile können den Löschmittelstrahl abschatten. Diese Verschattung muss bereits bei der Planung der Anlage berücksichtigt werden. Die Positionierung und Montagehöhe der Löschmonitore werden deshalb auf den jeweiligen Flugzeugtyp, die Hallengeometrie und die vorgesehenen Abstellpositionen abgestimmt. 

FireDos-Löschmonitore können von einer sicheren Position aus gesteuert und in die betrieblichen Abläufe der Flughafen- oder Werkfeuerwehr eingebunden werden. Abhängig vom Brandschutzkonzept kann auf eine kabelgebundene Steuerung oder auf eine Funkfernsteuerung zurückgegriffen werden. Die Bedien- und Angriffswege der Feuerwehr sollten bereits während der Anlagenplanung berücksichtigt werden. So bleiben die Monitore auch dann steuerbar, wenn bestimmte Zugangsbereiche im Brandfall nicht mehr sicher genutzt werden können.

Zuverlässige Schaumzumischsysteme zum Speisen von Leichtschaumgenerator und Löschmonitor

Stationäre Zumischsysteme versorgen Leichtschaumgeneratoren und Löschmonitore zuverlässig mit Premix zur Erzeugung von Löschschaum. Das rein mechanische System von FireDos zeichnet sich durch eine konstante Zumischrate über einen großen Volumenstrom- und Druckbereich des Löschwassers aus und garantiert höchste Zuverlässigkeit. Zudem ermöglicht es das Testen der Zumischrate, ganz ohne Erzeugung von Premix – eine kostengünstige und umweltfreundliche Lösung.

Helipads

Auch beim Brandschutz auf Hubschrauberlandeplätzen ist das Löschen brennbarer Flüssigkeiten mit Löschschaum essentiell. Kurze Reaktionszeiten sind für den Löscherfolg entscheidend. Darüber hinaus sind Fanganlagen erforderlich, die das Abfließen des Kerosins ermöglichen und somit eine Ausbreitung des Feuers und ein Übergreifen auf Gebäude verhindern. Die Verwendung brandsicherer Materialien sowie die Einplanung von Notausgängen ist unerlässlich. 

Löschmonitore zum schnellen automatischen Löschen

Aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse werden oftmals mehrere kleine Löschmonitore mit Volumenströmen von 250 bis 1000 l/min bodennah (0 - 0,5 m) auf Helipads verbaut. Durch eine gegenüberliegende oder aufeinander abgestimmte Anordnung der Monitore können Verschattungen durch den Hubschrauber reduziert werden. So lassen sich die relevanten Bereiche auch dann erreichen, wenn Teile des Helikopters den Löschmittelstrahl eines einzelnen Monitors abschatten.  

Neben dem starken Rotorabwind können insbesondere auf Dachlandeplätzen und Offshore-Helidecks hohe Windgeschwindigkeiten auftreten. Der Wind kann sowohl die Wurfweite als auch die Flugbahn und Verteilung des Löschmittels beeinflussen. Abhängig von den Bedingungen ist eine Reduzierung der nutzbaren Reichweite um etwa 20 bis 30 Prozent möglich.

Eine ausreichende Leistungsreserve ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der Anlagenplanung. Entscheidend ist nicht allein der nominelle Volumenstrom des Monitors. Für die tatsächliche Performance sind das Zusammenspiel aus verfügbarer Wassermenge, Eingangsdruck, Druckverlust, Düse, Strahlform, Wurfweite und Windstabilität maßgeblich.

Auf Helipads und Helidecks sind kurze Reaktionszeiten für den Löscherfolg entscheidend. FireDos-Löschmonitore können über eine SPS-Steuerung von einem geschützten Beobachtungs- oder Technikraum aus bedient werden. Ergänzend sind kabelgebundene Bedienpulte und Funkfernsteuerungen möglich. Auf diese Weise kann das Bedienpersonal sämtliche relevanten Monitorfunktionen aus sicherer Entfernung steuern.

In Verbindung mit einer geeigneten Mehrzweckdüse lassen sich die Strahlform während des laufenden Betriebs anpassen. Damit kann das Bedienpersonal auf Veränderungen der Brand- und Windsituation reagieren.

Zumischsysteme zum Löschen mit Schaum

Auf Hubschrauberlandeplätzen kommen stationäre Schaumzumischsysteme zum Einsatz. Diese sind auf Helipads, z. B. auf Klinikdächern, oftmals in der Unterzentrale des Landeplatzes installiert. Die Löschwasserversorgung erfolgt dann über die Löschzentrale im Keller. Als Backup und mobile Einheit ist zusätzlich der Einsatz eines tragbaren Zumischsystems möglich.

FireDos Löschmonitor mit Industrieanlagen im Hintergrund
FireDos stationäres Zumischsystem mit einer Industrieanlage im Hintergrund

Löschmonitore

Unsere Löschmonitore können in automatisierte Löschanlagen eingebunden und per Fernsteuerung bedient werden.  

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Stationäre Zumischsysteme

Unsere stationären Zumischsysteme sind höchst zuverlässig. Sie garantieren eine konstante Zumischrate und die Beförderung aller Schaummittel.  

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Brandrisiken in Hangars und Helipads

  • Wartungs- und Reparaturarbeiten
    Wartungs- und Reparaturarbeiten in Flugzeughallen bieten eine Vielzahl potenzieller Zündquellen, die in Kombination mit Flugzeugtreibstoffen ein hohes Brandrisiko darstellen.

  • Start und Landung
    Bei Start und Landung kann es auf Hubschrauberlandeplätzen durch austretendes Kerosin, das sich an heißen Triebwerksteilen oder durch Funkenflug entfacht, zu einem Brand kommen. Weitere Risiken stellen Unfälle sowie der starke Rotorabwind dar, der die Ausbreitung des Feuers beschleunigt.

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Typische Anwendungen: Hangar und Helipad

Anlagenschema zum Brandschutz in einer Flugzeughalle mit ferngesteuertem FireDos Löschmonitor
Schematische Darstellung der Platzierung von sechs FireDos Löschmonitoren zum Schutz eines Flugzeugs vor Bränden
FireDos Löschmonitor beim Ausbringen einer Schaumdecke in einem Hangar
FireDos Löschmonitor auf dem Hubschrauberlandeplatz (Helipad) eines Krankenhauses
Zwei FireDos Löschmonitore auf einem Helipad
FireDos Löschmonitor auf einem Helikopterlandeplatz

Entwicklung eines Brandschutzkonzepts: Das sollten Sie beachten

Hangar:

  • Umfassendes Brandschutzkonzept mit besonderem Augenmerk auf den Risikobereich unterhalb des Flugzeugflügels
  • Infrarotfrüherkennungssystem zur schnellen Branderkennung
  • Ferngesteuerte Löschmonitore zum gezielten Löschen
  • Zuverlässiges Zumischsystem zum Speisen von Leichtschaumgenerator und Löschmonitor

Helipad:

  • Installation von Löschmonitoren zum gezielten Löschen mit Schaum
  • Entwässerungssysteme, um brennbare Flüssigkeiten vom Landeplatz wegzuleiten
  • Verwendung feuerfester Materialien beim Bau der Hubschrauberlandeplätze und Einplanung von Notausgängen

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Entdecken Sie die virtuelle FireDos-Welt und testen Sie verschiedene Produktkonfigurationen in simulierten Anwendungswelten. Per Augmented-Reality-Darstellung können Sie unsere Produkte direkt in Ihre Umgebung einfügen – mit nur einem Klick.

Um Ihnen die Navigation zu erleichtern, bitten wir Sie, Folgendes zu beachten:

  • Über die Zahlen-Tasten können Sie die einzelnen Kamerapositionen abrufen.
  • Mithilfe der Tasten ‚q' und ‚e' können Sie nach oben und unten navigieren.

Viel Spaß beim Entdecken! Wir freuen uns auf ihren Besuch!

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