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Risiko Trockenphase

bekämpfen von waldbränden

Da der Klimawandel Trockenphasen in der Natur begünstigt, nimmt auch weltweit die Waldbrandgefahr zu. Von Jahr zu Jahr wird die „Waldbrandsaison“ länger und intensiver. Infolgedessen steigen auch die Anforderungen an die Löschtechnik. Es gilt, Vegetationsbrände schnell und effektiv, mit möglichst wenig Wasser, zu bekämpfen — und dabei die Umwelt nicht zusätzlich zu belasten.

Hauptrisiken:

  • Hohe Temperaturen, wenig Regen
  • Nadelwälder
  • Brandstiftung

Waldbrand-Arten

Man unterscheidet verschiedene Waldbrand-Arten wie Lauffeuer, Kronenfeuer, Flugfeuer und Stammbrände. 

Lauffeuer 

Lauffeuer werden auch Oberflächenfeuer oder Bodenfeuer genannt und entstehen meist in Trockenphasen durch Zündquellen wie Tabakreste, Grillfeuer, Abbrennen von Feldern. Es sind die häufigsten Waldbrände. Der Brand erfasst Blätter oder herunterfallende Äste und breitet sich somit schnell elipsenförmig aus. Im schlimmsten Fall können Lauffeuer zu Vollfeuer und Flächenbränden führen.

Kronenfeuer

Auch wenn sich Lauffeuer primär horizontal und nicht vertikal ausbreiten, können je nach Windlage durch Lauffeuer auch Kronenfeuer entstehen, die von Baumwipfel zu Baumwipfel getragen werden. Kronenfeuer breiten sich schneller als Lauffeuer aus und können diesen vorauseilen. In Kombination mit Lauffeuern spricht man von Vollfeuern. 

Flugfeuer

Werden brennende Gegenstände oder Materialien durch Thermik aufgewirbelt, spricht man von Flugfeuer, was oftmals zur Ausbreitung von Waldbränden beiträgt.

Stammbrände

Stammbrände entstehen durch Blitzschlag oder den Einschlag von Feuerwerkskörpern. Sie kommen selten vor, können jedoch auch ein Bodenfeuer verursachen.

Anforderungen an die Löschtechnik

Bei der Bekämpfung von Waldbränden ist Mobilität ein entscheidender Faktor. Feuerwehrfahrzeuge können nicht bis tief in den Wald hervordringen. Neben der Ausbreitungsgeschwindigkeit erfordern auch witterungsbedingte Einflüsse wie Windstärke und Windrichtung ein schnelles und flexibles Handeln. Gleichzeitig ist es aufgrund fehlender Infrastruktur in Waldgebieten entscheidend, mit der Ressource Wasser sparsam umzugehen. Es gilt, die Brände möglichst schnell mit wenig Wasser (25 – 50 l/min) zu löschen. Unwegsames Gelände und eine schnelle Brandausbreitung machen den Zugang zum Brandherd für Feuerwehrleute oft schwierig und gefährlich. 

Einsatzfahrzeuge: Robust und mit der richtigen Technik ausgestattet

Beim Waldbrandeinsatz sind geländetaugliche Feuerwehrfahrzeuge gefragt, die angriffsfähig sind, aber auch dem Einsatzpersonal ausreichend Schutz bieten. Nur ein Bruchteil der Feuerwehren ist mit einem TLF-W, einem Tanklöschfahrzeug Waldbrand, ausgestattet. Die speziell für Waldbrandeinsätze konzipierten Fahrzeuge bieten einen großen Löschwasservorrat, sind gegen Hitzeeinflüsse geschützt und ermöglichen dem Personal direkt aus dem fahrenden Fahrzeug anzugreifen. Gleichzeitig bieten sie hohe Geländegängigkeit, eine Selbstschutzanlage sowie Atemluftanschlüsse. Meist kommen bei der Waldbrandbekämpfung jedoch gewöhnliche TLFs mit Zusatzbeladung oder Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge (HLF) zum Einsatz. Ausgestattet mit einem Löschmonitor können Brände aus sicherer Distanz bekämpft werden. Dabei ist ein im Feuerwehrfahrzeug verbautes Zumischsystem, wie z. B. unser FZ1000, empfehlenswert, das auch geringe Zumischraten zuverlässig zumischt, um Netzwasser zu erzeugen und somit Waldbrände schnell und mit wenig Wasserverbrauch zu löschen.

Netzwasser bekämpft Waldbrände schneller mit weniger Löschwasser 

Als Netzwasser bezeichnet man Löschwasser mit einer reduzierten Oberflächenspannung. Es entsteht, indem zum natürlichen Löschwasser Mehrbereichsschaummittel oder Netzmittel mit einer bestimmten Zumischrate zugemischt wird. Dank der reduzierten Oberflächenspannung dringt das Netzwasser tiefer als gewöhnliches Löschwasser in das Brandgut wie z. B. Holz ein. Waldbrände können somit schneller, mit einer geringeren Wassermenge und weniger Schaummitteleinsatz bekämpft werden. Das spart Kosten und steigert die Löscheffizienz um bis zu 100 %. Zudem stellt die Schaummittelindustrie für den Bereich der Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung mittlerweile geeignete Schaummittel zur Verfügung. Diese sind laut Aussage der Hersteller bei bestimmungsgemäßer Verwendung unbedenklich für die Umwelt und zu 100% biologisch abbaubar. Die Zumischung des Schaummittels erfolgt mit geringen, jedoch genau einzuhaltenden Zumischraten von 0,1 % bis 0,5 %. Zum Zumischen kommt ein Zumischsystem, wie z. B. das tragbare Zumischsystem DZ1000, zum Einsatz. 

Tragbare Zumischsysteme für den mobilen Einsatz

Tragbare Zumischsysteme sind bei der Bekämpfung von Waldbränden unerlässlilch. Sie sind leicht, äußerst kompakt und je nach Modell von ein bis zwei Personen tragbar. Die DZ1000 Zumischsysteme von FireDos garantieren über den gesamten Betriebsbereich eine präzise Dosierung des Schaummittels, wobei die Zumischrate mit wenigen Handgriffen bei laufendem Betrieb umgeschaltet werden kann. Somit bieten sie höchste Flexibilität bei variierenden Löschszenarien wie z. B. zur Bekämpfung von Vegetationsbränden bzw. Waldbränden. Wie oben erwähnt sind die Zumischsysteme der DZ1000-Familie auch zur Erzeugung von Netzwasser geeignet, selbst bei geringen Löschwasservolumenströmen ab einer Durchflussmenge von 70 l/min. Die Geräte sind mit allen Arten von Strahlrohren kompatibel und können auch beim Impulslöschverfahren optimal eingesetzt werden. 

Löschroboter für gefahrenbereiche

Neben Logistik- und Bergearbeiten werden Feuerwehren auch beim Bekämpfen von Waldbränden durch Löschroboter unterstützt. Ausgestattet mit einem Löschmonitor können sie sich in Gefahrenbereiche begeben, um aus geringer Distanz den Brand zu löschen und somit Einsatzpersonal zu schützen.

Zumischsysteme für feuerwehrfahrzeuge

Zumischsysteme von FireDos wurden speziell für den Einbau in Feuerwehrfahrzeugen entwickelt. Sie können z. B. in Löschgruppenfahrzeugen oder Tanklöschfahrzeugen verbaut werden.

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Netzwasser: Waldbrände schneller bekämpfen

Netzwasser dringt tiefer in das Brandgut ein, sodass Brände schneller und effizienter gelöscht werden können. Wir haben einen Leitfaden zum Löschen mit Netzwasser für Sie erstellt.

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Tragbare Zumischsysteme für den mobilen einsatz

Die tragbaren Zumischsysteme von FireDos bieten höchste Flexibilität im mobilen Einsatz und garantieren über den gesamten Betriebsbereich eine präzise Dosierung des Schaummittels.

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Wie schnell löscht Netzwasser?

Brandrisiken

  • Trockenphasen: hohe Temperaturen, wenig Regen
    Lang anhaltende Trockenphasen nehmen weltweit von Jahr zu Jahr zu, sodass auch die Waldbrandgefahr steigt. Kommt Wind hinzu, steigt die Gefahr zusätzlich.

  • Nadelwälder
    Meist sind Nadelwälder, insbesondere Kiefernwälder mit hohem Harzgehalt, von Waldbränden betroffen, da sie leichter entzündlich sind. Historisch gesehen handelt es sich bei Kiefernwäldern um Monokulturen, keine Mischwälder, die von Menschenhand künstlich angelegt wurden. Aufgrund des größeren Abstands zwischen den Bäumen bieten sie mehr Raum für Wind, der den Brand beschleunigt. Ein weiterer Einflussfaktor ist das Fehlen von Totholz, das in Laubwäldern als Wasserspeicher dient. Darüber hinaus bauen Bodenorganismen Baumnadeln weniger schnell ab, sodass mehr brennbares Material vorhanden ist. Generell speichert Laubholz mehr Wasser und brennt daher schlechter. Zudem halten die Blätter das Sonnenlicht ab. In Laub- und Mischwäldern ist es daher kühler, feuchter und dunkler. 

  • Brandstiftung
    Die häufigste Ursache für Waldbrände ist Brandstiftung, wobei zwischen fahrlässiger und vorsätzlicher Brandstiftung zu unterscheiden ist. 

Anwendungsbeispiele

Entwicklung eines Brandschutzkonzepts: Das sollten Sie beachten

  • Aufklärung von Waldbesuchern
  • Zufahrtswege freihalten
  • Ausreichend Löschwasserentnahmestellen – auch in Gebieten, die schwer zugänglich sind
  • Mobile und kompakte Löschtechnik, um unabhängig von der Infrastruktur die Brände bekämpfen zu können
  • Einsatz von Netzwasser, um mit geringem Wasser- und Schaummittelverbrauch schnell und effizient zu löschen
  • Robuste Einsatzfahrzeuge, ausgestattet mit Löschmonitor und Zumischsystem zum Erzeugen von Netzwasser
  • Einsatz von Löschrobotern in Gefahrenbereichen

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