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Risiken reduzieren durch ein flexibles Brandschutzkonzept

Öl- und gasindustrie: Tanklager

Die Brandbekämpfung in Tanklagern der Öl- und Gasbranche gehört zu den schwierigsten Szenarien, auf die Feuerwehrleute und Katastrophenschutz vorbereitet sein müssen. Dabei nimmt die Zahl der Tanklager sowie die Größe der Tanks weltweit stetig zu. Um Risiken zu reduzieren und Personal zu schützen, werden stationäre Löschanlagen in Tanklagern zunehmend durch flexibel einsetzbare mobile Löschtechnik ergänzt. 

Brandschutzeinrichtungen in Gefahrenbereichen der Öl- und Gasindustrie sind der Brandklasse B zuzuordnen. Sie erfordern spezielle Löschanlagen – Schaumlöschanlagen – da Schaum als das beste Löschmittel für Flüssigkeitsbrände gilt. Wasser kommt ebenfalls als Löschmittel zum Einsatz, eignet sich jedoch nur für die Kühlung der Tankwand und benachbarter Tanks. 



Zu schützende Güter:

  • Brennbare Flüssigkeiten bzw. Stoffe wie Öl, Gase, Chemikalien, petrochemische Flüssigkeiten

anforderungen an die löschtechnik

Wenn es um den Schutz brennbarer Flüssigkeiten und Stoffe der Brandklasse B geht, sind die Anforderungen hoch. Stationäre Zumischsysteme müssen höchst zuverlässig sein, um im Brandfall ein exaktes Zumischen des Schaummittels zu gewährleisten. Sie können jedoch im Brandfall selbst beschädigt werden, was die Ergänzung um mobile Löschtechnik erfordert.

Mobile Löscheinheiten wie z. B. Löschanhänger sind weniger kostenintensiv als stationäre Löschanlagen und zudem schnell und flexibel überall einsetzbar. Ausgestattet mit Zumischsystem, Löschmonitor oder einer Kombination aus beidem, kann durch Einsatz eines solchen Löschanhängers der Personaleinsatz im Gefahrenbereich reduziert werden.

Um die Bedienung komfortabler und sicherer zu gestalten, wird smarte Löschtechnik, die Fernbedienung und Fernwartung ermöglicht, immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Stationäre Zumischsysteme

Die rein mechanischen Zumischsysteme von FireDos sind höchst zuverlässig. Sie garantieren eine konstante Zumischrate und die Beförderung aller, auch hochviskoser, Schaummittel.

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Löschmonitore

Löschmonitore werden als fixe Löscheinheiten im Tanklager installiert oder sind Teil eines mobilen Löschanhängers. Sie können in automatisierte Löschanlagen eingebunden und per Fernsteuerung bedient werden.

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Löschanhänger

Sie sind sofort überall einsatzbereit: Löschanhänger, die mit Zumischsystemen, Löschmonitoren oder einer Kombination aus beidem ausgestattet werden.

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brandrisiken in tanklagern

  • Ringspaltfeuer:
    Feuer im Ringspalt kommen in Tanks mit Schwimmdecke regelmäßig vor und sind mit Hilfe stationärer Anlagen schnell löschbar, wenn eine Detektion frühzeitig erfolgt. Bei einem langanhaltenden Brand kann es jedoch zu einer Beschädigung der Dichtung und damit übermäßigem Austritt von Öl kommen. Die Gefahr: ein Flächenbrand. Hierdurch oder durch den Einsatz von übermäßig viel Wasser zum Löschen, ist das Absinken der Schwimmdecke und damit ein vollflächiger Brand möglich.

  • Brände durch Dämpfe:
    Bei der Lagerung von petrochemischen Flüssigkeiten können Dämpfe entweichen, die z. B. durch Blitzeinschlag entzündet werden können.

  • Brände im Deichbereich:
    In der Regel sind Tanklager von einem abgedichteten Deich umgeben oder sie stehen in einer Wanne, um auslaufende Flüssigkeiten aufzufangen. Wenn Öl oder petrochemische Flüssigkeiten ungewollt aus dem Tank austreten, können sie sich entzünden. Wird der Brand nicht frühzeitig entdeckt, sind diese Feuer in der Regel einfach und schnell durch fest installierte oder mobile Löscheinrichtungen beherrschbar. Ist dies nicht der Fall, kann es zu einem großen Flächenbrand kommen, der auch auf den Tank übergreift.

  • Explosion:
    Umsetzung von explosiven Gasen durch eine Zündquelle. In der Regel werden stationäre Löschanlagen hierdurch beschädigt und mobile Systeme müssen zum Einsatz kommen. Des Weiteren gehen mit der Explosion häufig eine Verteilung der brennbaren Flüssigkeiten und eine Verwüstung der angrenzenden Bereiche und Zufahrtswege einher.

  • Boilover (Überkochen):
    Ein Boilover kann bei einem langanhaltenden Brand von Öltanks entstehen, bei dem sich Wasser am Boden des Tanks gesammelt hat. Durch das Aufheizen des Öls auf mehrere hundert Grad kann das Wasser schlagartig verdampfen. Der Wasserdampf steigt in Blasen auf, die an der Oberfläche platzen und das Öl oberhalb der Tanks verteilen. Durch die vergrößerte Oberfläche kommt es zu einem schlagartigen Feuerball.

  • Vollflächiger Tankbrand:
    Wenn Öl oder petrochemische Flüssigkeiten austreten, sammeln sie sich auf dem Schwimmdach. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einem Absinken des Schwimmdachs kommen. Entzündet sich diese Oberfläche, so entsteht innerhalb von kurzer Zeit ein vollflächiger Tankbrand.

Wir helfen ihnen gerne weiter.

LIVE-Demo

Möchten Sie unsere Produkte vor Ort oder in unserer virtuellen FireDos-Welt direkt im simulierten Tanklager testen? Kontaktieren Sie uns, um eine LIVE-Demo zu vereinbaren. Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch.

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Ihr persönlicher Ansprechpartner

Stuart Phythian
Market Manager Oil & Gas
Tel. +49 6036 979646

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Wir bieten Ihnen einen umfassenden Service – von der Planung der Löschtechniklösung über die Inbetriebnahme bis zur Wartung. Ganz gleich in welcher Projektphase Sie sich befinden, wir lassen Sie nicht alleine. Unsere Servicemitarbeiter sind schnell vor Ort, und das weltweit. 

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typische anwendungen in der Öl- und Gasindustrie

Stationäres Zumischsystem, Löschmonitor und Löschanhänger, ausgestattet mit Zumischsystem und Löschmonitor.

Löschanhänger mit Zumischsystem und Löschanhänger mit Löschmonitor.

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Entwicklung eines Brandschutzkonzepts: Das sollten Sie beachten

  • Ein geeignetes Brandschutzkonzept mit Alternativszenarien, das regelmäßig an die gegebene Situation angepasst wird.
  • Neben fest installierten Löschanlagen muss immer Zugriff auf ausreichende mobile Anlagen als Backup bestehen
  • Geeignetes Schaummittelkonzentrat
  • Ausreichende Schaummittelversorgung
  • Ausreichende Wasserversorgung
  • Gut gewartete, schnell und gut erreichbare, strategisch richtig platzierte und funktionsfähige Löscheinrichtungen in ausreichender Anzahl
  • Gut ausgebildetes Personal
  • Schnelle Umsetzung eines geeigneten Einsatzplans

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